Erlebnisbahnhof Amorbach, Eisenbahnmuseum, Signalgarten und historische Sammlung DB Regio-Netz

Unser Erlebnisbahnhof im schönen Barockstädtchen Amorbach sucht Seinesgleichen. Im Erdgeschoss des historischen Empfangsgebäudes betreten Sie zunächst die beliebte Gaststätte "Gleis 1". Suchen Sie sich einen gemütlichen Platz in der 1., 2. oder 3. Klasse und tauchen Sie ein in die Welt der Eisenbahn anno dazumal.

Gaststätte Gleis 1 und Schlafwagen-Hotel

Bei schönem Wetter hat der Biergarten inmitten der außergewöhnlichen Abstellgleise geöffnet. Dort sind ein Schlafwagen, ein luxuriöser Salonwagen und TEE-Rheingoldwagen beheimatet. Im Schlafwagen kann selbstverständlich übernachtet werden. Radfahrer, Wanderer und Familien sind hier gern gesehene Gäste.

Öffnungszeiten und Kontakt "Gleis 1"

Täglich von 11 bis 24 Uhr
(Küche von 11.30 bis 14.30 Uhr und
17.30 bis 22 Uhr)

Tel.: 09373/2064267

Kontakt Schlafwagen-Hotel

Buchung Schlaf- und Salonwagen:
Tel.: 09373/2064-267

Eisenbahnmuseum, Signalgarten und historische Sammlung DB Regio-Netz

Im Ober- und Dachgeschoss des Empfangsgebäudes wohnt das Eisenbahnmuseum und die historische Sammlung Regio. Dort sind wahre Raritäten der großen und kleinen Bahnen zu finden.

10.000 Schauexponate wie alte Schilder, Plakate, Urkunden, Mützen und Signale geben Einblick in die Geschichte der Eisenbahn. Besonders sehenswert: original bestückte Fahrkartenschränke mit unzähligen unbedruckten Pappkarten. Diese wurden dann mit den jeweiligen Fahrtzielen bedruckt und in den Schrankschalter einsortiert. Preisänderungen mussten die Mitarbeiter damals noch handschriftlich vermerken.

"Wir sammeln, sortieren, archivieren und restaurieren"

Die historische Sammlung Regio-Netz war die Idee von Oliver Kurzendörfer, Leiter Führungskräfteentwicklung und Veränderungsmanagement bei der DB Netz AG. Oliver Kurzendörfer ist einer von zehn Mitbegründern, die das Museum und die historische Sammlung betreuen, erweitern und pflegen. "Wir sammeln, sortieren, archivieren und restaurieren", erklärt der 33-Jährige. Besonders das Archivieren erfordert viel Zeit und ist technisch aufwendig. "Zuletzt haben wir mehrere Hundert A1-Plakate von 1940 bis 1996 einscannen lassen", erläutert Kurzendörfer. Kleine Formate erfasst das Museumsteam selbst.

Jedes Teil wird fotografiert oder eingescannt und mit Nummer und Beschreibung versehen in einem digitalen Archiv erfasst. "Da haben sich inzwischen schon ein paar Terrabyte angesammelt", sagt Kurzendörfer. Das Team arbeitet eng mit dem DB Museum in Nürnberg und der Historischen Sammlung in Berlin zusammen, tauscht Informationen und Daten aus.

Der Aufwand der Archivierung lohnt sich. "Das Archiv erweist sich immer wieder für viele Stellen der DB und auch von Externen als Fundgrube, wenn es um Jubiläen oder die Reproduktion von Bildern, Dokumenten oder alter Werbung geht", berichtet Kurzendörfer.

Und wie bei Archiven und Sammlungen üblich, sind die Depots hinter den Kulissen die noch viel spannendere "Fundgrube".

Einzigartig für jeden Bahnhof war die sogenannte Mutteruhr. "Sie hat den Impuls für alle Uhren an der Verkehrsstation gegeben", erklärt Kurzendörfer. Der Bahnhofsvorstand war dafür verantwortlich, dass diese immer richtig ging. Im Museum finden Besucher etliche Mutteruhren aus unterschiedlichen Epochen.

 

 

Zum Museumsbetrieb gehören noch einige Außenanlagen, wie z.B. das Original-Fahrdienstleiter-Stellwerk und ein neu errichteter Signalgarten. Museum und Sammlung werden von den Eisenbahnfreunden Westfrankenbahn gepflegt und erweitert.

www.eisenbahnfreunde-westfrankenbahn.de

Besichtigungen und Führungen

für Gruppen ab 6 Personen und Schulklassen sind nach Vereinbarung möglich.
Sprechen Sie uns an!