Erlebnisbahnhof Amorbach und historische Sammlung DB Regio-Netz

Unser Erlebnisbahnhof im schönen Barockstädtchen Amorbach sucht Seinesgleichen. Im Erdgeschoss des historischen Empfangsgebäudes betreten Sie zunächst die beliebte Gaststätte "Gleis 1". Suchen Sie sich einen gemütlichen Platz in der 1., 2. oder 3. Klasse und tauchen Sie ein in die Welt der Eisenbahn anno dazumal.

Auf den Abstellgleisen am Biergarten gibt es wahre Raritäten zu bestaunen

Der glanzvolle Konferenzwagen "Eilika - Fürstin zu Leiningen", der für Feierlichkeiten und Tagungen gemietet werden kann. Der benachbarte Schlafwagen, beliebtes Übernachtungsziel für Radfahrer, Familien und Gruppen. Ein Club- und Speisewagen aus der TEE-Rheingold-Flotte und richtige Prominenz: die original Udo-Lindenberg-Lok!

Bis März 2017 wird die Gaststätte Gleis 1 und das Schlafwagen-Hotel umfangreich renoviert.
Im April 2017 große Neueröffnung!
30. April: Tag des offenen Eisenbahnmuseums

Einzigartig

Das Schlafwagen-Hotel der Westfrankenbahn im Erlebnisbahnhof Amorbach

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Eisenbahnmuseum und historische Sammlung DB Regio-Netz

Unser Eisenbahnmuseum im 1. Stock des Empfangsgebäudes beherbergt wahre Schätze und Raritäten der großen und kleinen Bahnen.

Bis in die 1970er-Jahre hat hier noch der Bahnhofsvorstand gewohnt. Seit 2009 sind die Räume im alten Empfangsgebäude des Bahnhofs Amorbach das Hauptquartier der historischen Sammlung Regio-Netz. 10.000 Schauexponate wie alte Schilder, Plakate, Urkunden, Mützen und Signale geben Einblick in die Geschichte der Eisenbahn. Besonders sehenswert: original bestückte Fahrkartenschränke mit unzähligen unbedruckten Pappkarten. Diese wurden dann mit den jeweiligen Fahrtzielen bedruckt und in den Schrankschalter einsortiert. Preisänderungen mussten die Mitarbeiter damals noch handschriftlich vermerken.

Die historische Sammlung Regio-Netz war die Idee von Oliver Kurzendörfer, Leiter Führungskräfteentwicklung und Veränderungsmanagement bei der DB Netz AG. Oliver Kurzendörfer ist einer von zehn Mitbegründern, die das Museum und die historische Sammlung betreuen, erweitern und pflegen. "Wir sammeln, sortieren, archivieren und restaurieren", erklärt der 33-Jährige. Besonders das Archivieren erfordert viel Zeit und ist technisch aufwendig. "Zuletzt haben wir mehrere Hundert A1-Plakate von 1940 bis 1996 einscannen lassen", erläutert Kurzendörfer. Kleine Formate erfasst das Museumsteam selbst.

Jedes Teil wird fotografiert oder eingescannt und mit Nummer und Beschreibung versehen in einem digitalen Archiv erfasst. "Da haben sich inzwischen schon ein paar Terrabyte angesammelt", sagt Kurzendörfer. Das Team arbeitet eng mit dem DB Museum in Nürnberg und der Historischen Sammlung in Berlin zusammen, tauscht Informationen und Daten aus.

Der Aufwand der Archivierung lohnt sich. „Das Archiv erweist sich immer wieder für viele Stellen der DB und auch von externen als Fundgrube, wenn es um Jubiläen oder die Reproduktion von Bildern, Dokumenten oder alter Werbung geht“, berichtet Kurzendörfer

Und wie bei Archiven und Sammlungen üblich, sind die Depots hinter den Kulissen die noch viel spannendere "Fundgrube".

Einzigartig für jeden Bahnhof war die sogenannte Mutteruhr. "Sie hat den Impuls für alle Uhren an der Verkehrsstation gegeben", erklärt Kurzendörfer. Der Bahnhofsvorstand war dafür verantwortlich, dass diese immer richtig ging. Im Museum finden Besucher etliche Mutteruhren aus unterschiedlichen Epochen.

Übrigens: Unterstützung von DB-intern und privat - Aktion "schmeiß nicht alles weg"

Das Team des Archivs freut sich über all das, was vor Ort nicht mehr gebraucht wird. Neue Utensilien sind ebenfalls willkommen. "Aktuelle Materialien werden mit den Jahren historisch", weiß Kurzendörfer. So beherbergt das Museum auch viele Kuriositäten, wie 55.000 kleine Geschenke aus den 1950er-Jahren bis heute.

Wer Dokumente, Bilder, Unterlagen, Originalteile in Büros, Kellern, Lagern oder von zu Hause abzugeben hat, die es wert sind, erhalten zu werden, setzt sich am besten über unsere Kontaktdaten mit Kurzendörfer und seinem Team in Verbindung. Suchanfragen können ebenfalls über den Kanal gestellt werden.

Besichtigungen und Führungen

für Gruppen ab 6 Personen und Schulklassen sind nach Vereinbarung möglich.
Sprechen Sie uns an!