Erlebnisbahnhof Amorbach
mit Schlafwagen-Hotel, Eisenbahnmuseum, Signalgarten und historischer Sammlung

Unser Erlebnisbahnhof im schönen Barockstädtchen Amorbach sucht Seinesgleichen. Im Erdgeschoss des historischen Empfangsgebäudes betreten Sie zunächst die beliebte Gaststätte "Gleis 1". Suchen Sie sich einen gemütlichen Platz in der 1., 2. oder 3. Klasse und tauchen Sie ein in die Welt der Eisenbahn anno dazumal.

Am 15. November 2018 füllt das Ehepaar Zink das Gleis 1 in Amorbach mit neuem Leben.

Die beiden Mittdreißiger aus der Region sind erfahrene Gastronomen und haben mit dem vielseitigen Objekt ihren Zielbahnhof gefunden. Sie werden ihr Wissen und Können zum Wohl der Gäste einbringen und mit Leidenschaft und Herz einen Ort zum Wohlfühlen und Genießen schaffen.

Das Gleis 1 im Erlebnisbahnhof Amorbach wird getreu dem Motto "regional und weltoffen" als klassisches Wirtshaus geführt, trifft dabei aber auf moderne Aspekte. Kulinarisch wird es neben Schmankerln der Region auch vielfältige vegetarische und neu interpretierte Gerichte geben. Stets mit besten Produkten und frisch gekocht - "Das ist nicht nur ein Versprechen, es ist der Grundsatz unserer gastronomischen Philosphie".

Neben Gleis 1 bewirtschaftet das junge und dynamische Team um Nicole und Steffen Zink den einladenden Biergarten, den Salonwagen als Tagungs-/ Event-Location und das Schlafwagenhotel für Übernachtungsgäste.

Infos zu Öffnungszeiten und Kontakt werden in Kürze veröffentlicht.

Eisenbahnmuseum, Signalgarten und historische Sammlung DB Regio-Netz

Im Ober- und Dachgeschoss des Empfangsgebäudes wohnt das Eisenbahnmuseum und die historische Sammlung Regio. Dort sind wahre Raritäten der großen und kleinen Bahnen zu finden.

10.000 Schauexponate wie alte Schilder, Plakate, Urkunden, Mützen und Signale geben Einblick in die Geschichte der Eisenbahn. Besonders sehenswert: original bestückte Fahrkartenschränke mit unzähligen unbedruckten Pappkarten. Diese wurden dann mit den jeweiligen Fahrtzielen bedruckt und in den Schrankschalter einsortiert. Preisänderungen mussten die Mitarbeiter damals noch handschriftlich vermerken.

"Wir sammeln, sortieren, archivieren und restaurieren"

Die historische Sammlung Regio-Netz war die Idee von Oliver Kurzendörfer, Leiter Führungskräfteentwicklung und Veränderungsmanagement bei der DB Netz AG. Oliver Kurzendörfer ist einer von zehn Mitbegründern, die das Museum und die historische Sammlung betreuen, erweitern und pflegen. "Wir sammeln, sortieren, archivieren und restaurieren", erklärt der 33-Jährige. Besonders das Archivieren erfordert viel Zeit und ist technisch aufwendig. "Zuletzt haben wir mehrere Hundert A1-Plakate von 1940 bis 1996 einscannen lassen", erläutert Kurzendörfer. Kleine Formate erfasst das Museumsteam selbst.

Jedes Teil wird fotografiert oder eingescannt und mit Nummer und Beschreibung versehen in einem digitalen Archiv erfasst. "Da haben sich inzwischen schon ein paar Terrabyte angesammelt", sagt Kurzendörfer. Das Team arbeitet eng mit dem DB Museum in Nürnberg und der Historischen Sammlung in Berlin zusammen, tauscht Informationen und Daten aus.

Der Aufwand der Archivierung lohnt sich. "Das Archiv erweist sich immer wieder für viele Stellen der DB und auch von Externen als Fundgrube, wenn es um Jubiläen oder die Reproduktion von Bildern, Dokumenten oder alter Werbung geht", berichtet Kurzendörfer.

Und wie bei Archiven und Sammlungen üblich, sind die Depots hinter den Kulissen die noch viel spannendere "Fundgrube".

Einzigartig für jeden Bahnhof war die sogenannte Mutteruhr. "Sie hat den Impuls für alle Uhren an der Verkehrsstation gegeben", erklärt Kurzendörfer. Der Bahnhofsvorstand war dafür verantwortlich, dass diese immer richtig ging. Im Museum finden Besucher etliche Mutteruhren aus unterschiedlichen Epochen.

 

 

Zum Museumsbetrieb gehören noch einige Außenanlagen, wie z.B. das Original-Fahrdienstleiter-Stellwerk und ein neu errichteter Signalgarten. Museum und Sammlung werden von den Eisenbahnfreunden Westfrankenbahn gepflegt und erweitert.

www.eisenbahnfreunde-westfrankenbahn.de

Besichtigungen und Führungen

für Gruppen ab 6 Personen und Schulklassen sind nach Vereinbarung möglich.
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